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Technische Überwachung - Ausgabe 4-2006Quantitative Risikoanalyse einer BeispielanlageIndustrielle Aktivitäten, die mit gefährlichen Stoffen in größeren Mengen verbunden sind, bergen immer ein hohes Risiko für Menschen, Umwelt und Sachgüter. Zur Einschätzung und Bewertung der Sicherheit solcher Aktivitäten haben sich zahlreiche Methoden und Verfahren entwickelt. Während in Deutschland noch überwiegend qualitative Verfahren eingesetzt werden, in denen das Schadensausmaß quantitativ ermittelt aber formal von einer Eintrittswahrscheinlichkeit des Ereignisses von „1“ ausgegangen wird, werden in europäischen Nachbarländern bereits quantitative Methoden angewendet, die auch die Eintrittswahrscheinlichkeit quantifizieren. Durch die zunehmende Globalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten sind international arbeitende Unternehmen zunehmend mit dieser Problematik konfrontiert. Für viele Unternehmen wird es neben den gesetzlichen Forderungen auch aus diesem Grund unumgänglich, sich mit dem Thema der Quantitativen Risikoanalyse (QRA) auseinander zu setzen. In diesem Beitrag wird eine Vorgehensweise zur Durchführung einer QRA vorgestellt. Die einzelnen Schritte werden exemplarisch an einer verfahrenstechnischen Beispielanlage verdeutlicht und das Individualrisiko abgeschätzt. Autor(en):
Der vollständige Beitrag ist erschienen in: IMPRESSUM | © SPRINGER-VDI-VERLAG 2010
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