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Technische Überwachung - Ausgabe 4/2007

Zur FEM-gerechten Umsetzung der Traglasttheorie als Basis des Tragfähigkeitsnachweises unter besonderer Berücksichtigung lokaler Effekte - Teil 1

Die elastoplastische Auslegung gegen die statische Traglastgrenze ist zum Stand der Technik numerischer Festigkeitsanalysen avanciert. Die Traglastanalyse stützt sich hierbei gewöhnlich auf die Annahme elastisch-idealplastischen Materialverhaltens und die Theorie kleiner Verformungen oder auf die Berücksichtigung des Verfestigungsverhaltens in Kombination mit der Berücksichtigung großer Verformungen. Beide Auslegungsverfahren erfordern eine geeignete Umsetzung im numerischen Berechnungsverfahren und müssen mit dem Duktilitätskriterium und lokalen Dehnungsbegrenzungen als Anwendungsvoraussetzungen kompatibel sein. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Traglasttheorie hin zur Anwendung im Rahmen von Finite-Elemente-Festigkeitsanalysen, beschreibt die etablierten Methoden der numerischen Traglastanalyse und zeigt auf, wie das Duktilitätskriterium und die lokale Dehnungsbegrenzung eingehalten und quantifiziert werden können. Verschiedene Analysebeispiele werden umfassend beschrieben.

Autor(en):
Weiß, E.; Rudolph, J.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Überwachung 4/2007, Seite 18-21
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