![]() |
![]() |
| Verlag > Technische Überwachung > Artikel |
|
|
Technische Überwachung - Ausgabe 1-2/2008Steigerung der Verfügbarkeit von PLT-Schutzeinrichtungen durch Mitbenutzung von Komponenten des ProzessleitsystemsQuantitative sicherheitstechnische Betrachtungen in der Prozessindustrie geschehen heute im Rahmen der Normen EN 61508 und 61511. Diese Standards geben dem Anwender einen Sicherheitslebenszyklus vor, der die Planung, Auslegung, Inbetriebnahme, Wartung und Außerbetriebnahme einer PLT-Schutzeinrichtung abdeckt. Zentrale Neuerung gegenüber älteren Standards ist der quantitative probabilistische Nachweis der sicherheitstechnischen Verfügbarkeit eines Schutzkreises. Die zu bestimmende Kenngröße ist die Probability of Failure on Demand (PFD), also die Wahrscheinlichkeit der Unverfügbarkeit des Sicherheitskreises im Falle einer Anforderung. Diese Größe kann in den Safety Integrity Level (SIL) überführt werden, der eine Klassifizierung der PLT-Schutzeinrichtung in vier Sicherheitsniveaus (SIL 1 bis 4) bedeutet. Während die meisten Vorgaben der Normen klar formuliert und somit einfach umsetzbar sind, treten an anderer Stelle scheinbar gegenläufige Aussagen auf. Mit einer solchen beschäftigt sich nachfolgender Beitrag. Autor(en):
Der vollständige Beitrag ist erschienen in: IMPRESSUM | © SPRINGER-VDI-VERLAG 2010
|