![]() |
![]() |
| Verlag > Technische Überwachung > Artikel |
|
|
Technische Überwachung - Ausgabe 9/2008Betriebliche Brandgefährdungsbeurteilung am Beispiel staubführender AnlagenIntegrierte Sicherheitskonzeption und -dokumentation für Brand- und ExplosionsgefahrenDie zunehmende Tendenz, sicherheitliche Aufgaben in den Betrieben auf immer weniger Personen zu konzentrieren, die Erfahrung, dass Brandereignisse um ein Vielfaches häufiger auftreten als Explosionen und die enge Verwandtschaft der beiden Gefahrenarten Brand und Explosion sprechen deutlich für eine gemeinsame Gefährdungsbeurteilung und für ein integriertes Sicherheitskonzept. Während die treibende Kraft für die betrieblichen Sicherheitsbemühungen im Falle der Explosionsgefahr der Personenschutz darstellt, ist es im Falle der Brandgefahr eher der Sachschutz. Charakteristisch für Explosionsrisiken sind primär der extrem rasche Verlauf und die Auswirkung eines Ereignisses, währenddessen es für Brandrisiken primär eine frühzeitige Erkennbarkeit und die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses sind. Dies erklärt zum großen Teil die starke gesetzliche Regulierung und die daraus resultierenden Sicherheitspflichten bei betrieblich zu besorgenden Explosionsgefahren im Vergleich zu den betrieblichen Entscheidungsfreiräumen bei Brandgefahren. Welche Brandschutzaufwendungen Betriebe im Einzelfall konkret unternehmen, ist oft ein Spiegelbild des dortigen Verständnisses über den durch eine Sicherstellung der Wertschöpfungskette erzielbaren ökonomischen Nutzwert. Autor(en):
Der vollständige Beitrag ist erschienen in: IMPRESSUM | © SPRINGER-VDI-VERLAG 2010
|